1404 (alt) - Berichte und Fragen

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Webmaster
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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von Webmaster » Mo 27. Mai 2019, 22:17

Ja, anderst geht es beim Kompressor nicht.
Ich hab auch immer die Schrauben leicht anpacken lassen, dann wieder etwas gedreht, etwas weiter angezogen, gedreht, usw.

Gruß



Jochen
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Handbremse wirkungslos / Schwenkbremse (Pedal) kommt nicht hoch

Beitrag von Jochen » Fr 24. Jul 2020, 23:25

Nach rund einem dreiviertel Jahr habe ich heute den Bagger mal wieder aus der Halle geholt und mich sehr darüber gefreut, dass er augenblicklich ansprang. So als hätte man ihn vor einer Minute erst abgestellt. Trotzdem fielen mir zwei Defekte auf:

1. Das linke Fußpedal (Schwenkbremse) kommt von alleine nicht mehr hoch. Ich muss es mit dem Fuß hochziehen. Die Schwenkbremse selbst löst dann prima.
Wie löst man das Problem mit dem nicht hochkommenden Pedal? Ordentlich WD40? Oder gibt es irgendwo eine Feder, die man ersetzen kann?

2. Die Handbremse (Hebel links vom Sitz) hat keine Wirkung mehr. Die Handbremse wirkt ja auf die Bremstrommel der Kardanwelle (nicht auf die Räder, wie die Fußbremse). Der Bremshebel unten an der Bremstrommel bewegt sich auch bereitwillig hin und her wenn man die Handbremse betätigt, die Bremse bremst aber leider aus irgendeinem Grund nicht. Ich würde demnächst die Bemstrommel mal zerlegen wollen und ansehen, was der Grund für das Versagen ist. Es sei denn, jemand von Euch kennt das Problem und weiß was los ist. Ist beim Zerlegen mit Komplikationen zu rechnen oder ist was Besonderes zu beachten?



Stefan_Blank
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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von Stefan_Blank » Sa 25. Jul 2020, 22:49

Hallo Jochen,

zur Frage 1. In dem Pedal ist hierfür einen Feder verbaut. an der kommt man ran, wenn man das Pedal ausbaut (unter der Kabine) und auseinander legt. Vorher würde ich aber schauen, dass unter dem Pedal kein Schmutz ist. Dort legt sich gerne mal was nieder, was zu Fehlfunktionen führen kann.

Frage 2. Wenn der Pneumatikzylinder funktioniert um den Hebel zu bewegen ist das schon mal gut. Du kannst das Gestänge der Bremse auch noch fester einstellen. Ich befürchte aber, dass es bei dir ähnlich ist wie in meinem Fall und die Bremsbacken sind nicht mehr zu gebrauchen. Sehen dann glasig aus und sind hart.
Die Feststellbremse ist ziemlich einfach aufgebaut. Hierzu muss die Kardanwelle abgeschraubt werden und die Bremstrommel runter. Mit der Notlösevorrichtung kannst du den Luftzylinder so stellen, dass die Backen nicht an der Trommel anliegen.
Dann die Backen raus und entweder überholen lassen (z.B. Bremsen Schöbel) oder Neuteil falls es schnell gehen soll.
Falls die Bremstrommel noch ölig ist, wie es bei mir der Fall war, sollt der Wellendichtring vom Getriebe noch ersetzt werden, sonst ist die Funktion nur kurzweilig gegeben.

Gruß

Stefan



Jochen
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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von Jochen » Sa 26. Jun 2021, 23:08

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder.

Ich hab wieder einiges an Wartungen auf meiner Liste, die ich zur Zeit abarbeite. So habe ich z.B. 4 neue Kompletträder drauf und bei allen 4 Planetengetrieben das Öl gewechselt. Alle anderen Getriebe (Schaltgetriebe, Differental, Schwenkgetriebe) kommen auch noch dran.

Außerdem möchte ich das Axialspiel des Hauptarms gern beseitigen. Der Hauptarm rutscht bei Schwenken auf dem Hauptbolzen immer hin und her und schlägt dann mit lautem Rumms an die Anschläge. Das Spiel beträgt mittlerweile fast 10mm. Darum will ich auf den 80er Bolzen gern einen Ring aufsetzen. Hat jemand von Euch eine Idee, wie man den Bolzen des Hauptarms entfernen kann, ohne dass einem der Arm wegfällt und sämtliche Hydraulikschläuche reißen? Kann man den Hauptarm irgendwie sichern? Ich dachte an: Knickarm möglichst weit einfahren, Löffelstiel in 90° zum Knickarm stellen (mit montierter Räumschaufel, damit er nicht nach links oder rechts kippt) und dann unter dem Hauptarm einen Wagenheber positionieren. Dann ist aber immernoch nicht gewährleistet, dass der Arm nicht nach hinten rutscht. Hat von Euch schonmal jemand den Bolzen vom Hauptarm entfernt?



Jochen
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Zwischenstand / Innenverkleidung

Beitrag von Jochen » Di 7. Jun 2022, 23:45

Ich geb' einfach mal einen Zwischenstand meines 14ers. So sieht er im Moment aus:
A.jpg
Eigentlich gefällt er mir ganz gut. Aber eine Sache störte mich hier bei diesem Anblick.
B.jpg
Da mir noch der Beitrag von Daniel, den ich zwar vor langer Zeit schon gelesen hatte, der mich aber nie losließ (viewtopic.php?f=5&t=644&start=60#p4469) immernoch im Kopf rumspukte, wollte ich endlich mal die Innenverkleidung der Tür aufmöbeln.
C.jpg
Ich bestellte mir Kunstleder und eine Dämmmatte. Eine Hartfaserplatte habe ich vom alten Wohnzimmerschrank meiner Mutter genommen, da sie einen neuen Schrank hat und der alte noch nicht abgeholt wurde. Wen es interessiert, das Kunstleder habe von hier:
https://www.ebay.de/itm/373968374051?var=642929408036
Das ähnelt von Farbe, Aussehen und Struktur ganz gut dem Originalen. Die Dämmmatte (1cm stark) habe ich von hier:
https://www.ebay.de/itm/401447004825 Eigentlich ok, das Verarbeiten fand ich jedoch relativ schwierig weil es beim Schneiden mit dem Teppich-Messer an den Rändern gern ausfranst. Ist nicht so wild weil eh ein Kunstlederüberzug drauf kommt, könnte aber einfacher sein. Das Ergebnis ist nicht ganz so gut wie bei Daniel, ich bin mit meinen ersten Gehversuchen aber ganz zufrieden:
D.jpg
Nun kamen die Aufkleber drauf. Blöd, das der Wartungsplan des Baggers nicht mehr in Farbe ist. Dafür ist der Wartungsaufkleber des Motors, der zuvor schwarz-weiß war, nun in Farbe :)
E.jpg
Auch war der Baggerwartungsplan etwas größer als das Original. Hier habe ich beide übereinandergelegt, da kann man es ganz gut sehen:
F.jpg
Jetzt muss ich noch irgendwie die Löcher gut in Kunstleder und Dämmmatte bekommen und dann wird das Teil wieder eingebaut. Weiß jemand zufällig welcher Aufkleber normalerweise links neben dem Motor-Wartungsplan klebt? Scheint, als wäre dort mal eine Aufkleber gewesen...
Als weiteres stehen noch die Fertigstellung der Lackierung des Hauptarms an. Der untere Teil ist noch nicht lackiert. Und dann soll der Unterwagen noch neuen Lack bekommen.



ArtuS
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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von ArtuS » Mi 25. Mär 2026, 15:21

Tobias hat geschrieben: ↑
So 4. Feb 2018, 11:18
...
An meinem alten 1404 stieg die Temparatur auch immer beim Fahren auf über 135 Grad. Nach der Instandsetzunng der Schaumstoffe im Motorraum war's dann ok...
Hallo,

kann mir einer erklären wie eine Motorraum-Schalldämmung zu einem kühleren Motor beitragen soll? Wir haben bis jetzt zwar kein Temperaturproblem bei unserem Bagger aber dafür ganz viel ablösenden Schaumstoff im Motorraum.

Mich interessiert einfach der Zusammenhang.

Gruß Artur



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woelf59
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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von woelf59 » Mi 25. Mär 2026, 16:58

Hallo Artur,
mit dem Schaumstoff im Motorraum sehe ich keinen Zusammenhang zur Motortemperatur. Bei meinem Bagger ist er fast komplett weg. Ich vermute mal, dass im Zuge der Erneuerung der Schaumstoffe auch die Abdichtung zwischen Gebläse und Leitblech erneuert wurde. Das gleiche Problem hatte ich mal und nach Abdichtung am Gebläse war die Motortemperatur bei allen Betriebszuständen wieder ok. Wenn undicht zieht das Gebläse durch den Spalt die warme Motorabluft an.
Gruß Wolfgang



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DanielB
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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von DanielB » Fr 3. Apr 2026, 09:24

Moin zusammen,

die Türverkleidung sieht doch tipptopp aus!

Die Löcher habe ich im fertigen Zustand mit einem neuen und scharfen Locheisen eingeschlagen. Man sollte sich nur eines besorgen, welches nicht zu konisch ist, weil man ja durch einen dicken Lagenaufbau muss…!

Ich habe den Wartungsplan seinerzeit selbst gedruckt, weil mir die SW Version nicht gefallen hat.

Die Aufkleber für die Schalldrücke müsste ich sogar noch haben…!
Wenn du mir eine Adresse per PN schickst, kann ich sie (falls noch vorhanden) in die Post stecken! 😃

Irgendwo in einem meiner beiden Berichte müsste es auch einen Aufklbersatz geben. Den kann man sich auch einfach (ob komplett oder auszugsweise) von jeder Werbetechnikfirma auf Klebefolie mit Schutzlaminat drucken lassen.

Beste Grüße und frohe Ostern,

Daniel



Jochen
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Erneute Dieselpest und Umstellung auf HVO100

Beitrag von Jochen » Di 6. Okt 2026, 13:06

Nach 8 Jahren war es mal wieder so weit: dank Biodiesel Zwangsanteil hatte sich die Dieselpest mal wieder breit gemacht.
20261005_132823.jpg
Dieselpest
Inzwischen etwas routinierter als beim letzten Mal, war der Tank relativ schnell ausgebaut, nachdem der Inhalt abgepumpt war.
20261005_132737.jpg
Tankausbau
Da sich die Dieselpest ja nicht einfach so absaugen lässt, musste ich ihr irgendwie anders zu Leibe rücken. Letztes Mal hatte ich sie mit einer Messing-Teppichleiste ausgekratzt. Das war recht mühsam, deshalb wollte ich diesesmal schlauer sein und es mir leichter machen. Doch das sollte sich als Dummheit herausstellen... Ich hatte die Idee, mit einem Hochdruckreiniger den Schleim zu beseitigen. Da der Schleim aber gleichzeitig auch sehr klebrig ist, hatte das dann zur Folge, dass die Pest das Innere des Tanks in ein Design verwandelte, das mich geschockt zurück ließ. Leider habe ich versäumt, es zu fotografieren. Ihr könnt es Euch aber so vorstellen wie ein Taxi, das an einer dieser Asphalt-Lanzen, wie sie die Arbeiter bei Asphaltierungarbeiten haben, vorbei fährt und so eine richtige Ladung flüssigen Asphalt abbekommt.

Jetzt hatte ich richtig ins Klo gegriffen und mir gewünscht, ich hätte mir die Arbeit Messingleiste gemacht. Dann hätte ich die Schicht einfach vom Boden abgeschabt - jetzt hatte ich die Dieselpest nicht nur am Boden, sondern im ganzen Tank...
Tja, was nun? Bremsenreiniger! Gute Idee! Einfach einsprühen, ausspülen und fertig!
Pustekuchen!
Der Bremsenreiniger imponiert der Dieselpest nicht im Geringsten.

Nächster Versuch: Kaltreiniger! Gute Idee! Einfach einsprühen, ausspülen und fertig!
Wieder Pustekuchen!
In jeglicher Konzentration (verdünnt bis pur) klebte die Dieselpest weiterhin an den Wänden und rührte sich nicht im Geringsten.

Tja, und was nun? Die Gedanken kreisten und waren schon beim Schnitt einer Reinigungsöffnung und schließlich auch bei einem Neutank angekommen, als ein Nachbar mit RC 2000 um die Ecke kam. So, und das Zeugs wirkte! Die Pest löste sich auf. Ich drehte den Tank mehrere Male, um so in jede Ecke und Kante zu kommen und dann irgendwann waren auch die dicksten Klotten aufgelöst.

Der Tank wurde wieder eingebaut und dann mit HVO100 gefüllt! Ja, die alten Deutz Direkteinspritzer haben nun eine HVO100-Zulassung! Der Bagger wurde entlüftet, gestartet und getestet. Soweit alles prima, nur 2 Sachen haben sich verändert und bedürfen einer weiteren Beobachtung:

1. Die Tankanzeige bleibt auf Null.
Das mag Zufall sein oder logische Konsequenz. Noch weiß ich es nicht. Vielleicht habe ich die Tankanzeige beim Aus- und wieder Einbau irgendwie kaputt gemacht, oder sie funktioniert bei HVO100 schlichtweg nicht weil der Widerstandswert sich geändert hat. Ich weiß leider nicht, ob das Messprinzip auf Widerstandsmessung basiert oder ob das Schwimmerprinzip gilt. Vielleicht wisst Ihr es. Wenn ich die Zündung einschalte, springt die Tankanzeige vom unteren Anschlag auf Null. Also Leben scheint noch drin zu sein.

2. Bei Berghochfahrt geht der Motor in die Knie.
Bei steiler Bergauffahrt war es früher so, dass der Bagger zwar auf Schrittgeschwindigkeit reduzierte, aber der Motor lief trotzdem mit max. Drehzahl. Nun war es so, dass die Drehzahl sich wegen der Anstrengung reduzierte.
Ich kann mir dafür zwei Gründe vorstellen: entweder der Dieselfilter (der noch nicht getauscht wurde) ist noch von der Dieselpest zu, oder die Drehzahl geht herunter weil die Energiedichte von HVO100 nunmal geringer ist als die von Diesel. Ich werde demnächst den Fein-Filter wechseln (Vorfilter ist sauber), mir wieder einen Berg suchen und es mir dann nochmals ansehen.
Zuletzt geändert von Jochen am Mi 7. Okt 2026, 14:43, insgesamt 2-mal geändert.



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Re: 1404 (alt) - Berichte und Fragen

Beitrag von Webmaster » Mi 7. Okt 2026, 12:15

Ich habs bei meinem kleinen Bagger damals über einen Zusatz in dem Griff bekommen.

Zum ersten Punkt:
Ich weiß, daß es von verschiedenen Herstellern einen extra Tamkgeber gibt, da HVO eine andere Dichte hat als Diesel und dadurch der Schwimmer nicht immer oben ist.

Zum zweiten:
Mach auf jedenfall den Hauptfilter neu, den Vorfilter reinigen und auch alle Leitungen und Hohlschrauben mal kontrollieren. Nicht, daß sich da etwas verfangen hat. Auch die Steigungen sollte er mit HVO schaffen.

Noch kurz zum HVO bei älteren Geräten:
Das Problem ist manchmal, daß durchs HVO sich die Dichtringe (Gummidichtungen) etwas zusammenziehen können und dadurch undicht werden können. Hatte ich schon bei einigen VEP Pumpen. Einmal abdichten, dann ist eigentlich Ruhe.

Gruß



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