Vorstellung Georgs 1302d

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Georg 1302d
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Georg 1302d » Mo 24. Nov 2025, 21:12

Ja lt Liste sind es zwei verschiedene Ringe pro Bolzen, einer ist ein Normring der andere ein Zentrierring. Bei mir waren nabenseitig an allen Rädern die kleineren Ringe, m.E. die Zentrierringe verbaut und außen die großen Norm Limesringe. Lt Ersatzteil Liste gehört es einem Verständnis nach umgekehrt…. Aber vielleicht hat sich das inzwischen geändert?



Demian
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Demian » Mo 24. Nov 2025, 22:54

Hallo Georg,
es ist in der Tat so, das der kleinere Ring, der auch geschlossen ist zur Bremstrommel muss und der dickere, der geöffnet ist, kommt zur Mutter.
Gruß Demian



Georg 1302d
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Georg 1302d » So 1. Mär 2026, 18:55

Winterstarre ist vorbei, hab eine „ neue“ Drehdurchführung Luft montiert, die Feststellbremse funktioniert wieder, einen überarbeiteten Hauptbremszylinder mit neuen Schläuchen ist montiert , die Lenkachse bremst wieder. Eine Achse und die Feststellbremse zusammen halten den Bagger zügig an 😉.
Bei der Starrachse habe ich versucht die Bremsbelagträger ab zu bekommen , kriege ich nicht hin ,, da löst sich nichts…
Vielleicht habt ihr einen Tip??? Auch suche ich noch Ersatz für meinen gebrochenen Belagträger???

Auf jedenfall kann ich jetzt erstmal wieder arbeiten mit dem Schätzchen, werde mir einen Rode/Bromberrechen zu legen um den Brombeerwuchs zu hemmen damit ich Bäumchen anpflanzen kann.
IMG_8754.jpeg



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Webmaster
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Webmaster » Mo 2. Mär 2026, 09:47

Na da hat sich ja schon einiges getan.
Ich weiß jetzt nicht, was Du schon alles weggebaut hast. Die Bremsträger sind unten je mit zwei Bolzen gesichert.
Weiß jetzt nicht, ob Du die nach hinten ausbauen kannst. Soviel ich weiß hat es immer geheißen, daß man zum Bremsen machen den Trabantenkorb abbauen muß. Ich selber hab bei dem Typ aber noch keine gemacht.

Gruß



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woelf59
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von woelf59 » Mo 2. Mär 2026, 10:52

Hallo Georg,
ich hatte bei der Bremsenreparatur auch mit den Bolzen gekämpft und verloren. :cry: Es waren entweder schon Gewinde in den Bolzen oder ich hatte welche reingeschnitten. Dann hatte ich erfolglos mit dem Schlaghammer versucht die Bolzen zu ziehen. Da die Beläge gut waren habe ich mich darauf beschränkt die Träger wieder auf den Bolzen gangbar zu machen.
Trommel07.jpg
zum bewegen der Träger hatte ich einen einfachen Spreizer gebaut.
Bremsbacken06.jpg
Gruß Wolfgang



Georg 1302d
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Georg 1302d » Do 12. Mär 2026, 21:23

Danke, Wolfgang, ich hab die Sch... Bolzen auch nicht bewegen können.
Jetzt bremse ich mit der Lenkachse - und über die Gelenkwellen auch die andere Starrachse. Die Verzögerung ist gut.

Oje, jetzt habe ich eine neue Baustelle gefunden und bin über Ratschläge dankbar:
Heute habe ich erstmals einen kleinen Ausflug über landwirtschaftliche Wege gemacht um zu überprüfen ob ich im Gelände klarkommen werde,
die kleinste Steigung hat mich anhalten lassen und ich muste in den 1 Gang zurück. Auch da hat eine Motordrehzahlerhöhung fast nichts gebracht, kurzum,, der Hydromotor hat keine Leistung- so wie eine stark durchrutschende Kupplung. Es kommt einfach kaum Antriebsmoment zu stande?
Kann ich das (einfach) reparieren oder sollte ich gleich nach einem anderem Hydromotor suchen?

Die Pumpe ist ja auch für die Baggerhydraulik zuständig und da macht sie einen tollen Job....



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Webmaster
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Webmaster » Sa 14. Mär 2026, 08:15

Hallo Georg,
wie schnell fährt denn der Bagger auf der geraden ca. ?
Mein Bagger fährt auf der geraden zügig und auch wenn eine kleine Steigung kommt, wird er schwächer. Im ersten Gang aber zieht er dann die Berge hoch, aber halt langsam. Ich weiß nicht, wie normal das früher war.
An Deiner Stelle würde ich aber noch keinen Motor kaufen. Als erstes würde ich alle Drücke prüfen und ggf. nachstellen. Auch am Fahrmotor könnte man den Regelbeginn verstellen, dann würde er vielleicht beim gerade fahren etwas langsamer werden, dafür hat er mehr Kraft an der Steigung.

Gruß



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woelf59
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von woelf59 » Sa 14. Mär 2026, 09:44

Hallo Georg,
meistens ist nicht der eigentliche Motor defekt sondern die außen angebaute Ansteuerung der Taumelscheibe hängt. Vermutlich ist da auch ein Lindemotor verbaut, da gibt es reichlich Informationsmaterial. Auf keinen Fall aber was auseinanderbauen ohne Anleitung. Wenn du schnell den Fahrhebel betätigst merkst du dann, dass der Dieselmotor richtig Leistung bringen muss?
Gruß Wolfgang



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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Domi1304 » Mo 16. Mär 2026, 09:16

Hallo Georg,

ich kann dir von meinem 1304 Baujahr 1987 berichten, dass er geradeaus im Straßengang seine angegebenen 20 km/h fährt. SObald aber die kleinste Steigung kommt, schafft er das im Straßengang nicht mehr. Im Gelädengang jedoch fährt er dann um die 5 km/h und schafft auch jede Steigung, nur eben sehr langsam. So wie Daniel und Wolf es beschrieben haben, scheint die Kraft am Fahrmotor fürher nicht so hohe Priorität gehabt zu haben. Also besser erst mal alle Drücke messen und dann weiter schauen!

Grüße Dominic



Georg 1302d
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Re: Vorstellung Georgs 1302d

Beitrag von Georg 1302d » Mo 16. Mär 2026, 11:35

Vielen Dank für die Infos zum Fahrmotor.

Situation:
-im 2. Gang kommt er in der Ebene schon kaum mehr in Fahrt, Schritttempo wie im 1. Gang, Motordrehzahl fast egal
-im 1. Gang kleinste Steigung ganz langsames Kriechtempo (werde locker von Spaziergängern überholt, keine Chance im sandigem Gelände) motordrehzahl fast egal
-Durch schnelles Einlegen des Fahrhebels wird der Motor kaum belastet
-im katem Zustand bilde ich mir ein, dass er minimal besser fährt

zum Messen: T-Stücke mit Messanschluss in die Zuleitungen und dann sollt 250bar anliegen, zumindest bei mittlerer Motordrehzahl?

Wie sind eure Erfahrungen zum schwachen Antrieb:
- Ursache defekte Dichtungen im Hydraulikblock
- Ursache aufgeweitete / verschlissene Bohrungen im Hydraulikblock
- ist das i.R. zu reparieren oder benötige ich einen anderen i.O. Hydraulikblock (und muss schonmal suchen gehen.)
- oder sind es eher oft die Drehdurchführungen die einen Druckverlust machen.

Vielleichkt kann ich spezielle Unerlagen bekommen, die über die Ersatzteilliste hinausgehen.

Die Funktion des Hydraulikblocks ist ? (evtl. Kavitation beim Abschleppen vermeiden, Hohe Druckspitze abschneiden beim Umschalten vorwärts/Rückwärts) vielleicht kann ich ja auch ohne den Hydraulickblock z.B. direkt an einem MF 47 oder MF 50 mit den Leitungen gehen muss dann nur vorsichtig und immer nur im Stillstand die Fahrtrichtung umschalten?

20km/h wären mir nicht wichtig, sondern Kraft im Gelände und an Geländesteigungen

Gruß aus Bleckede an der Elbe
Georg



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